Eduard-Job-Stiftung für Thermo- und Stoffdynamik

Friedrich Herrmann, Georg Job

Altlasten der Physik

Altlasten der Physik

Obwohl als leichte Lektüre in 64 Einzelartikeln und manchmal etwas ironisch geschrieben, sollte man das Buch durchaus ernst nehmen. Es kann auch als Beitrag zur PISA-Diskussion aufgefasst werden. Die Autoren spießen Unstimmigkeiten, die sich im Laufe der Jahrzehnte im Physikkanon eingenistet haben, auf und beweisen: viele der bekannten Unterrichtsprobleme sind hausgemacht. Sie kommen zustande,

  • weil man physikalische Größen, die leicht mit Hilfe unseres Alltagswissens verstanden werden könnten, nicht einführt und stattdessen komplizierte Ersatzkonstruktionen benutzt
  • durch eine Fachsprache, die mehr überflüssige als nützliche Begriffe enthält
  • weil veraltete Grundkonzepte hartnäckig beibehalten werden, obwohl es modernere, einfachere gibt. Hier will das Buch etwas bewegen!

Bezug: AULIS Verlag Deubner & Co KG, Antwerpener Str. 6-12, 50672 Köln

Die Artikelreihe "Altlasten der Physik", auf der das Buch basiert, erscheint seit 1994 zunächst in der Zeitschrift "Physik in der Schule", später in "Praxis der Naturwissenschaften - Physik in der Schule". Die Artikel werden in zeitlichem Abstand auch  auf der Homepage des "Karlsruher Physikkurses" veröffentlicht.

Die "Altlasten der Physik" in spanischer Sprache werden von der Universidad Distrital Francisco José de Caldas herausgegeben.

Eine italienischsprachige Übersetzung des Buches steht im Internet zur Verfügung, Nach und nach werden die Artikel auch in englischer und chinesischer Sprache im Internet veröffentlicht.